DocuWare Cloud oder On-Premise: Was ist besser geeignet?
DocuWare Cloud oder On-Premise ist keine Glaubensfrage. Die richtige Wahl hängt von IT-Ressourcen, Datenschutzanforderungen, Budgetlogik und Ihrem Prozessziel ab.
Viele Unternehmen stellen diese Frage zu spät. Sie vergleichen zuerst Funktionen, prüfen Demos, sammeln Lizenzpreise – und stellen im Projekt fest, dass der eigentliche Hebel woanders liegt: Wer betreibt das System? Wer patcht es? Wo liegen die Daten? Wie schnell wächst der Speicherbedarf? Und wie viel Zeit hat Ihre IT für ein Dokumentenmanagement-System, wenn ERP, Security, Netzwerk und Support denselben Kalender füllen?
Bei der bvs als DocuWare Platinum Partner startet die Entscheidung bei Ihren Arbeitsabläufen, nicht bei Produktfolien. Seit 1990 begleiten wir Unternehmen bei Digitalisierung, Archivierung und Dokumentenprozessen. Die Hosting-Frage beantworten wir daher nie isoliert, sondern entlang Ihrer Daten, Ihrer Prozesse und Ihrer IT-Landschaft.
Die kurze Antwort: Die Wahl richtet sich nach Ihrem Betriebsmodell
Wenn Sie schnell starten, interne IT-Aufwände reduzieren und planbare laufende Kosten bevorzugen, passt die Cloud in den meisten Fällen besser. Wenn Sie eine starke eigene IT, spezielle Betriebsrichtlinien oder interne Vorgaben zur lokalen Datenhaltung haben, verdient On-Premise eine ernsthafte Prüfung.
DocuWare bietet Cloud, On-Premises und hybride Szenarien an. Laut Hersteller basieren beide Bereitstellungsarten auf derselben Codebasis und liefern im Kern vergleichbare Funktionen, Benutzeroberflächen und Integrationsmöglichkeiten. Das räumt einen häufigen Irrtum aus dem Weg: Sie wählen in erster Linie das Betriebsmodell – nicht zwei völlig verschiedene Produkte.
Für viele Mittelständler kippt die Abwägung in Richtung Cloud, sobald Wartung, Updates, Backups, Skalierung und Security-Betrieb nüchtern eingepreist werden. Für einzelne Branchen, Konzernstrukturen oder Organisationen mit fest definierten Rechenzentrumsprozessen bleibt On-Premise sinnvoll. Kein pauschaler Sieger – ein belastbares Auswahlraster.
Was ein DMS leisten muss, bevor die Hosting-Frage zählt
Ein Dokumentenmanagement-System speichert nicht bloß Dateien. Es erfasst Dokumente aus Papier, E-Mail, ERP, Portalen oder Formularen, indexiert Inhalte, steuert Berechtigungen, protokolliert Zugriffe und bringt Vorgänge in Workflows. Erst diese Verbindung aus Archiv, Suche, Rechtekonzept und Prozesssteuerung macht aus einer Ablage ein Arbeitsmittel.
Die Hosting-Frage greift daher zu kurz, wenn Fachabteilungen noch keine Prozessziele formuliert haben. Rechnungen brauchen andere Regeln als Personalakten. Verträge verlangen Fristen, Wiedervorlagen und Versionierung. Kommunale Akten folgen anderen organisatorischen Abläufen als technische Zeichnungen oder Lieferantenbelege.
Hinzu kommt ein Thema, das für viele Unternehmen akut ist: Seit dem 1. Januar 2025 gilt in Deutschland die Pflicht zum Empfang von E-Rechnungen im B2B-Bereich, mit gestaffelten Übergangsfristen für den Versand bis 2028. Ein DMS, das Papierrechnungen, PDF-Belege und strukturierte E-Rechnungen in einem System und denselben Workflows verarbeitet, schafft hier eine saubere Grundlage. Welche konkreten Schritte bis dahin nötig sind, zeigt unser Ratgeber zur E-Rechnungspflicht effizient umsetzen.
Vor jeder Architekturentscheidung prüfen wir mit Kunden vier Punkte:
- Welche Dokumentarten laufen heute durch das Unternehmen?
- Welche Systeme liefern Daten oder erhalten Ergebnisdaten?
- Welche Rollen benötigen Zugriff, Freigaben oder Sperren?
- Welche Aufbewahrungs-, Nachweis- und Löschregeln gelten?
Für Unternehmen, die Rechnungsprozesse zuerst digitalisieren möchten, zeigt unsere Seite zur intelligenten Verarbeitung von Eingangsrechnungen, wie eng Archivierung, Workflow, Freigabe und ERP-Übergabe zusammenhängen.
DocuWare Cloud: Für wen das SaaS-Modell stark ist
DocuWare Cloud richtet sich an Unternehmen, die ein DMS nutzen möchten, ohne eigene Server, Datenbankbetrieb und Infrastrukturpflege aufzubauen. Der Zugriff erfolgt browserbasiert; Benutzer, Speicher und Funktionen wachsen mit dem Bedarf. DocuWare betreibt die Cloud als mandantenfähige SaaS-Lösung mit automatischen Updates und Backups. Die Daten werden mit AES-Verschlüsselung in Hochleistungsrechenzentren innerhalb der EU gespeichert und dreifach gespiegelt.
In der Praxis zählt häufig das Tempo. Eine Cloud-Einführung benötigt keine Beschaffung von Serverhardware, keine lokale Datenbankinstallation, keine Wartungsfenster für Basisinfrastruktur. Projektzeit fließt stärker in Berechtigungskonzepte, Workflows, Schnittstellen und Anwenderschulung – also genau dorthin, wo der Nutzen im Alltag entsteht.
Stärken der DocuWare Cloud im Alltag:
- Geringerer IT-Betrieb: Ihre interne IT konzentriert sich auf Fachprozesse, Schnittstellen und Benutzerverwaltung.
- Planbare Kosten: Abonnements orientieren sich an Nutzern und Speicherumfang; große Anfangsinvestitionen in Server entfallen.
- Aktualität: Updates und Plattformpflege liegen beim Anbieter. Fachabteilungen profitieren schneller von Neuerungen – zum Beispiel KI-gestützten Funktionen wie Intelligent Document Processing (IDP).
- Standortunabhängiger Zugriff: Verteilte Teams arbeiten mit denselben Dokumentenständen, ohne Aktenkopien oder E-Mail-Anhänge.
- Skalierung: Zusätzliche Nutzer und Speicher lassen sich ohne Hardwareprojekt einplanen.
Gerade bei digitaler Rechnungsverarbeitung, Vertragsmanagement oder standortübergreifenden Verwaltungsprozessen bringt die Cloud ihre Stärken aus. Wer in mehreren Niederlassungen arbeitet, kennt das Problem: Dokumente liegen dort, wo der Vorgang begonnen hat. Ein Cloud-DMS dreht dieses Prinzip um – der Vorgang steht dort bereit, wo berechtigte Personen ihn benötigen.
DocuWare On-Premise: Wann der lokale Betrieb Sinn ergibt
On-Premise bedeutet: Ihr Unternehmen betreibt DocuWare in der eigenen Infrastruktur oder in einer von Ihnen kontrollierten Umgebung. Server, Datenbanken, Updates, Monitoring, Backup und Security-Prozesse liegen in Ihrer Verantwortung. Die Entscheidung fällt zugunsten On-Premise aus, wenn interne Vorgaben lokale Systeme verlangen oder Ihre IT die Betriebsverantwortung bewusst behalten möchte. Das betrifft Unternehmen mit eigenen Rechenzentren, fest etablierten Change-Prozessen, speziellen Integrationsszenarien oder Datenklassen, für die Ihre Organisation den Cloud-Einsatz einschränkt.
Stärken des On-Premise-Betriebs:
- Volle technische Kontrolle: Ihre IT bestimmt Server, Datenbank, Wartungsfenster und Betriebsregeln.
- Lokale Datenhaltung: Dokumente bleiben in Ihrer Infrastruktur, sofern Sie keine hybriden Speicherpfade nutzen.
- Eigene Integrationslogik: Spezielle lokale Systeme lassen sich bei passender Architektur eng anbinden.
- Interne Compliance-Prozesse: Bestehende Audit-, Backup- und Change-Strukturen greifen für DocuWare mit.
Diese Kontrolle hat ihren Preis. On-Premise bindet Fachkräfte, die Systembetrieb, Datenbanken, Patches, Zertifikate, Speicher, Monitoring und Ausfallszenarien beherrschen. Genau dort unterschätzen viele Unternehmen die Folgekosten. Lizenz und Server bilden nur einen Teil der Rechnung – Betriebszeit Ihrer IT zählt vollständig mit.
Wenn Sie lokale Archive mit Digitalisierung verbinden möchten, unterstützt unsere Scandienstleistung für Bestandsarchive dabei, strukturierte digitale Bestände aufzubauen, die sich direkt in DocuWare weiterverarbeiten lassen.
DocuWare Cloud, On-Premise oder hybrid: Die wichtigsten Kriterien im Vergleich
Die folgende Tabelle verdichtet die Praxisfragen, die in Entscheidungsrunden am häufigsten auftauchen. Sie ersetzt keine technische Planung, verhindert jedoch Bauchentscheidungen.
| Kriterium | DocuWare Cloud | DocuWare On-Premise |
|---|---|---|
| Startaufwand | Schneller Projektstart ohne eigene Serverbeschaffung | Planung von Infrastruktur, Datenbank, Backup und Betrieb nötig |
| Kostenmodell | Laufende Kosten für Nutzer und Speicher | Investition in Lizenzen, Infrastruktur und laufenden IT-Betrieb |
| Updates | Regelmäßige Aktualisierung über den Cloud-Betrieb | Updateplanung über interne IT-Prozesse |
| Skalierung | Nutzer und Speicher flexibel erweiterbar | Erweiterung hängt von Infrastruktur und Kapazitätsplanung ab |
| Datenkontrolle | Cloud-Betrieb nach Anbieterarchitektur; AES-verschlüsselt in EU-Rechenzentren | Lokale Kontrolle über Infrastruktur und Betriebsregeln |
| IT-Belastung | Geringerer Aufwand für Basisbetrieb | Höherer Aufwand für Wartung, Sicherheit und Verfügbarkeit |
| Integrationen | ERP-, CRM- und Fachsystemanbindungen über Schnittstellen möglich | Lokale Integrationen bei eigener Infrastruktur naheliegend |
Wer nur den Einstiegspreis vergleicht, übersieht Betrieb, Security-Aufwand, interne Supportzeit, Speicherausbau, Updateprojekte und Ausfallkonzepte. Eine ehrliche Rechnung über drei bis fünf Jahre verschiebt das Bild oft deutlich.
Sicherheit und Compliance: Keine Abkürzung bei beiden Modellen
Sicherheit entsteht nicht durch ein Etikett. Cloud bedeutet nicht automatisch riskanter, On-Premise nicht automatisch sicherer. Was zählt, ist die Architektur: Berechtigungskonzept, Verschlüsselung, Protokollierung, Administrationsprozesse, Schulung und saubere Umsetzung.
DocuWare ist SOC 2 Type 2 und ISO 27001 für Informationssicherheit und ISO 9001 für Qualitätsmanagement zertifiziert. Diese Zertifizierungen gelten für die Cloud-Plattform. Für On-Premise-Installationen liegt die Verantwortung für Sicherheitsstandards bei Ihrer eigenen Organisation.
Für deutsche Unternehmen kommen GoBD, DSGVO, interne Kontrollsysteme und branchenspezifische Vorgaben hinzu. Bei steuerlich relevanten Dokumenten zählt Nachvollziehbarkeit: Wer hat ein Dokument erfasst, geändert, freigegeben oder exportiert? Welche Version liegt vor? Welche Aufbewahrungsfrist gilt? Einen strukturierten Überblick dazu liefert unser Ratgeber zur GoBD-konformen Archivierung. Diese Fragen gehören in jedem Fall vor der Systementscheidung auf den Tisch.
Relevant für Personalabteilungen: Ab dem 1. Januar 2027 müssen Entgeltunterlagen für alle Beschäftigten elektronisch geführt und digital für Prüfungen bereitgestellt werden. Was das für die Aktenführung bedeutet, erklärt unser Ratgeber zur Pflicht zur digitalen Aufbewahrung von Entgeltunterlagen.
Private Cloud, Public Cloud, Hybrid: Was hinter den Begriffen steckt
Viele Suchanfragen kreisen um Begriffe wie „DMS Cloud privat“ oder „DMS-System Cloud“. In der Praxis geht es selten um das Schlagwort, sondern um Verantwortlichkeiten: Wer betreibt die Plattform? Wo liegen Daten? Welche Zertifizierungen, Verträge und Zugriffskonzepte gelten? Welche Schnittstellen verlassen das Unternehmensnetz?
Hybrid kann ein kluger Mittelweg sein. Es gibt konkrete Szenarien, in denen Cloud und lokale Systeme zusammenarbeiten: Cloud-Backups für lokale Systeme, Intelligent Indexing aus der Cloud in einer On-Premises-Umgebung oder die Integration von DocuWare Cloud in ein lokales ERP. Die Daten fließen dabei reibungslos zwischen beiden Seiten, ohne die Produktivität zu beeinträchtigen.
Kosten: Warum der Lizenzpreis allein in die Irre führt
Die Kostenfrage braucht zwei Blickwinkel: kurzfristige Budgetbelastung und langfristige Gesamtkosten. Die Cloud verschiebt Kosten in ein laufendes Modell. On-Premise verlangt stärkere Anfangsinvestitionen und bindet interne Ressourcen über den gesamten Lebenszyklus.
Bei On-Premise gehören diese Posten vollständig in die Rechnung:
- Server, Speicher, Datenbank und Betriebssysteme
- Backup, Monitoring, Zertifikate und Security-Werkzeuge
- Updateplanung, Testsysteme und Wartungsfenster
- interne Administrationszeit und externe Unterstützung
- Kapazitätspuffer für Wachstum, Lastspitzen und Archivvolumen
Bei der Cloud prüfen Sie andere Punkte: monatliche Kosten, Vertragslaufzeiten, Speicherwachstum, Benutzerrollen, Schnittstellenbedarf und Anforderungen an Datenexport oder Migration. Angebote unter dem Stichwort „Cloud DMS kostenlos“ passen in der Regel nicht zu Unternehmen, die revisionssichere Ablage, Berechtigungskonzepte, Support, Audit-Trails und ERP-Anbindungen benötigen.
Wenn Papierakten den Startpunkt bilden, kombinieren wir Softwareprojekte häufig mit professioneller Scandienstleistung, damit Dokumente nicht als lose PDF-Sammlung im System landen, sondern mit Indexdaten, Struktur und klarer Weiterverarbeitung.
Integration: DocuWare im Zusammenspiel mit ERP und Fachsystemen
Ein DMS entfaltet seinen Wert, wenn es nicht neben Ihren Systemen steht. Rechnungsdaten müssen in FIBU oder ERP fließen. Personalunterlagen brauchen klare Zugriffsregeln. Vertragsdaten liefern Fristen, Erinnerungen und Freigabestände. Das Betriebsmodell beeinflusst, wie diese Verbindungen technisch geplant und betrieben werden.
DocuWare bietet Integrationsmöglichkeiten über URL, API, Smart Connect und konfigurierbare Verbindungen zu Unternehmensanwendungen – darunter SAP, DATEV, ADDISON und Microsoft Teams sowie Outlook. Es stehen zentrale Integrations- und Workflow-Funktionen in Cloud und On-Premises zur Verfügung, teils mit unterschiedlicher Lizenzlogik.
In Projekten prüfen wir Datenflüsse bis auf Feldebene: Welche Belegnummer kommt aus welchem System? Welche Kostenstelle steuert welchen Genehmigungsweg? Welche Stammdaten gelten führend? Solche Details entscheiden über Akzeptanz. Eine schöne Oberfläche hilft wenig, wenn Freigaben nach zwei Wochen wieder per E-Mail stattfinden.
Für Personalprozesse zeigt unsere Seite zur digitalen Personalakte, wie sensible Dokumente, Berechtigungen und strukturierte Aktenführung zusammenkommen. Wer Personalakten aus Papier zuerst digitalisieren möchte, findet den richtigen Einstieg über unsere Scandienstleistung für Personalakten.
Migration: Der Wechsel von On-Premise in die Cloud verlangt saubere Vorarbeit
Viele Unternehmen starten diese Abwägung, weil eine bestehende lokale Installation in die Jahre gekommen ist: Server erreichen ihr Lebensende, Updates stauen sich, Speicher wächst, Fachbereiche wünschen mobile Freigaben. Der Wechsel in die Cloud wirkt naheliegend, verlangt jedoch klare Planung.
Prüfen Sie vor einer Migration diese Punkte:
- Archivstruktur: Welche Archive, Felder, Listen und Suchdialoge existieren?
- Benutzer und Rollen: Welche Berechtigungen stammen aus historisch gewachsenen Ausnahmen?
- Workflows: Welche Regeln funktionieren, welche umgehen Anwender im Alltag?
- Schnittstellen: Welche Systeme liefern oder erhalten Daten?
- Datenqualität: Welche Dubletten, falschen Indexwerte oder Altlogiken belasten das System?
Eine Migration bietet die seltene Gelegenheit, aufzuräumen. Wer alte Fehler ungeprüft in eine neue Umgebung überträgt, gewinnt wenig. Besonders bei Aktenbeständen aus Papierarchiven zahlt sich saubere Vorbereitung aus. Unsere tagesaktuelle Scandienstleistung unterstützt laufende Post- und Belegprozesse, während Migrationsprojekte parallel voranschreiten.
Entscheidungsmatrix: Welche Variante passt zu Ihrem Unternehmen?
Die folgende Matrix hilft bei der Vorentscheidung. Sie ersetzt keinen Workshop, bringt jedoch Struktur in die Diskussion mit IT, Finanzleitung, Datenschutz und Fachabteilungen.
| Ihre Ausgangslage | Tendenz | Warum |
|---|---|---|
| Ihre IT ist klein und stark ausgelastet | Cloud | Der Basisbetrieb wandert aus Ihrer internen Aufgabenliste |
| Sie betreiben ein eigenes Rechenzentrum mit festen Standards | On-Premise | Bestehende Betriebsprozesse lassen sich nutzen |
| Mehrere Standorte arbeiten an denselben Vorgängen | Cloud oder hybrid | Zugriff und Zusammenarbeit profitieren von zentraler Bereitstellung |
| Strenge interne Vorgaben verlangen lokale Datenhaltung | On-Premise oder hybrid | Datenpfade folgen Ihren Organisationsregeln |
| Sie möchten klein starten und später ausbauen | Cloud | Nutzer und Speicher wachsen ohne Hardwareprojekt |
| Bestehende lokale Systeme bleiben stark eingebunden | Hybrid | Cloud-Funktionen und lokale Datenquellen lassen sich kombinieren |
Am Ende zählt nicht, welche Variante moderner klingt, sondern welche Ihre Prozesse stabil trägt. Wenn Kommunen oder öffentliche Einrichtungen Dokumentenprozesse digitalisieren, kommen zusätzliche organisatorische Anforderungen hinzu; mehr dazu auf unserer Seite zur Scandienstleistung für Kommunen.
So begleitet BVS Ihre Entscheidung
Wir starten nicht mit einer Produktfolie, sondern mit Ihren Dokumentenwegen: Welche Belege kommen herein? Wer prüft? Wer gibt frei? Welche Systeme hängen daran? Wo entstehen Medienbrüche? Welche Nachweise verlangt Ihre Organisation? Daraus entsteht eine Architektur, die Fachbereiche und IT mittragen.
Die BVS wurde 1990 gegründet, arbeitet vom Standort Dachau aus und verbindet Scandienstleistungen, Dokumenten-Management und Prozessautomatisierung. Das Unternehmen führt Dominik Weiser seit 2021 in zweiter Generation mit Peter Weiser weiter. BVS ist ISO-27001-zertifiziert und legt Wert auf feste Ansprechpartner statt wechselnde Projektkontakte.
Sie erhalten keine abstrakte Systemempfehlung, sondern eine belastbare Einschätzung auf Basis Ihrer Belege, Schnittstellen und internen Kapazitäten. Wenn Sie den nächsten Schritt planen, vereinbaren Sie einen Termin über unsere Kontaktseite. Bringen Sie gern eine Prozessskizze, Ihre wichtigsten Dokumentarten und offene IT-Fragen mit.
Häufige Fragen zu DocuWare Cloud oder On-Premise
Wie gut ist DocuWare?
DocuWare zählt zu den etablierten Plattformen für Dokumenten-Management und Workflow-Automation. Die Lösung deckt Erfassung, Archivierung, Suche, Berechtigungen, Versionierung, Workflows und Integrationen ab. Besonders relevant: Beide Betriebsmodelle bauen auf derselben Codebasis auf und bieten im Kern vergleichbare Funktionen.
Ist DocuWare der Marktführer?
DocuWare positioniert sich als führende Plattform für Dokumenten-Management und Workflow-Automation. Ob ein Anbieter in Ihrem konkreten Marktsegment führend ist, hängt von Branche, Unternehmensgröße und Einsatzfall ab. Für Ihre Auswahl zählt weniger ein Titel, sondern ob DocuWare Ihre Prozesse, Integrationen, Compliance-Anforderungen und Betriebsstrategie sauber abbildet.
Was ist DocuWare Cloud?
DocuWare Cloud ist die SaaS-Variante von DocuWare für Dokumenten-Management und digitale Workflows. Sie nutzen die Plattform über den Browser, während der Cloud-Betrieb Infrastruktur, Updates und Backups übernimmt. Die Daten werden mit AES-Verschlüsselung in EU-Rechenzentren gespeichert und dreifach gespiegelt. Das Modell eignet sich besonders für Unternehmen mit begrenzten IT-Ressourcen und standortübergreifenden Prozessen.
Was bedeutet On-Premise bei DocuWare?
On-Premise bedeutet, dass Ihr Unternehmen DocuWare in der eigenen Infrastruktur betreibt. Ihre IT verantwortet Server, Datenbank, Updates, Monitoring, Backup und Security-Prozesse. Diese Variante passt, wenn Sie starke interne IT-Ressourcen besitzen oder Vorgaben lokale Datenhaltung verlangen.
Gibt es funktionale Unterschiede zwischen DocuWare Cloud und On-Premise?
Im Kern bietet DocuWare in Cloud und On-Premise vergleichbare Funktionen, da beide Varianten auf derselben Codebasis aufbauen. Unterschiede entstehen vor allem bei Betrieb, Lizenzlogik, Erweiterungen, Update-Rhythmus und Verantwortlichkeiten. Einzelne Funktionen wie Intelligent Indexing sind primär als Cloud-Service verfügbar und können bei Bedarf auch in On-Premises-Umgebungen eingebunden werden.
Kann ein hybrides Modell sinnvoller sein als eine klare Entweder-oder-Entscheidung?
Ja, in bestimmten Konstellationen durchaus. Hybrid eignet sich, wenn lokale Systeme bestehen bleiben und Cloud-Funktionen genutzt werden sollen. Konkrete Szenarien sind die Verbindung von DocuWare Cloud mit einem lokalen ERP, Cloud-Backups für lokale Installationen oder cloudbasierte Indexierung in einem On-Premise-Szenario. Hybrid verdient immer dann Aufmerksamkeit, wenn Fachlichkeit und IT-Vorgaben unterschiedliche Richtungen zeigen.
Wie lange dauert eine DocuWare-Einführung typischerweise?
Das hängt stark vom Umfang ab. Eine Cloud-Einführung mit klaren Prozessen, wenigen Schnittstellen und überschaubarer Nutzeranzahl ist in einigen Wochen produktiv. Komplexere Projekte mit ERP-Integration, mehreren Archivbereichen und Workflow-Konzepten kalkulieren realistisch mit drei bis sechs Monaten. On-Premise-Projekte benötigen zusätzlich Zeit für Infrastrukturplanung, Installation und Abnahme der Serverumgebung. Die entscheidende Variable ist nicht die Software, sondern wie gut Prozesse und Anforderungen vor dem Projektstart definiert sind.
Welche Fehler machen Unternehmen bei der Wahl zwischen Cloud und On-Premise?
Der häufigste Fehler ist, die Entscheidung am Einstiegspreis festzumachen. On-Premise erscheint günstiger, solange Betriebskosten, interne Administrationszeit, Updateprojekte und Speicherausbau nicht mitgerechnet werden. Ein zweiter Fehler: die Hosting-Frage stellen, bevor Prozesse klar sind. Wer nicht weiß, welche Dokumentarten welche Regeln brauchen, kann keine belastbare Architekturentscheidung treffen. Und drittens: Compliance-Anforderungen unterschätzen. GoBD, DSGVO und branchenspezifische Vorgaben beeinflussen, welches Modell überhaupt infrage kommt.
Kann ich später von On-Premise in die Cloud wechseln?
Ja, DocuWare unterstützt Migrationen zwischen den Betriebsmodellen. Ein Wechsel ist technisch möglich, verlangt jedoch sorgfältige Vorbereitung: Archivstruktur, Berechtigungen, Workflows, Schnittstellen und Datenqualität müssen vor dem Umzug geprüft und bereinigt werden. Wer diese Hausaufgaben überspringt, überträgt alte Probleme in die neue Umgebung. Wir empfehlen vor jeder Migration eine Prozessinventur – sie spart im Verlauf deutlich mehr Zeit als sie kostet. Sprechen Sie uns gern über Ihre Ausgangssituation an.